Freitag, 8. März 2013

13 km Mitteltempo-Training im Nieselregen

Nieselregen, 8° und hereinbrechende Dämmerung - man kann sich Schöneres vorstellen für ein Training von eineinhalb Stunden! Beim Warten auf die Sateliten-Verbindung der Garmin-Uhren kriegen wir Gänsehaut, und das Einlaufen ist sehr ungemütlich.
Einmal mehr ist uns beim Tempo-Laufen pudelwohl in dieser feuchten Kälte. Nieselregen und 8° das scheinen ganz und gar meine Bedingungen zu sein. Bei 8° und (Niesel)-Regen lief ich meine 10 km-, GP- und Halbmarathon-Bestzeit und beim Marathon erstmals unter 3:30 h.

Wir finden beim Mittel-Tempo-Laufen einen wunderbaren "Flow". Trotz der düsteren Stimmung ist das abendliche Vogelkonzert im Wald vielstimmiger und lauter als noch vor ein paar Tagen. Über den feuchten Wiesen breitet sich Nebel aus. Es wird sehr schnell dunkel. Die Konturen der Landschaft verschwimmen hinter einem eigenartigen grau-braunen Schleier. Wir geniessen unseren Lauf trotzdem und haben auf dem 10. Tempo-Kilometer im selben Augenblick die selbe Idee: wir könnten doch den Tempo-Block von den vorgesehenen 12 auf 13 - 14 km verlängern!
Schliesslich geben wir uns mit 13 schnellen Kilometern zufrieden, denn zuhause lauern immer noch die Grippe-Viren...

13 km Mitteltempo 1:02:30 h / 4:48.5 Min./km / Puls 148.7
in 17 km 5:04 Min./km / Puls 141
+/- 135 hm / 8° Nieselregen und Nebel
Track http://connect.garmin.com/activity/281802074

Donnerstag, 7. März 2013

Viren-Invasion

Unsere Teenager haben die Grippe. Halsweh und Kopfweh, Husten und Fieber plagt sie. Und wir stecken in einer der beiden umfangreichsten Trainingswochen! Wenn die Viren-Invasion in unserem Haushalt so intensiv ist, stelle ich mir immer die Frage, ob ich mein Training beibehalten, oder etwas reduzieren soll (mindestens was die Intensität anbelangt), um mein eigenes Immunsystem bei der Abwehrarbeit nicht zu stören.
Eine Weile an die frische Luft zu kommen, habe ich heute doppelt geschätzt. Und ich gab mir Mühe, meinen lockeren Lauf besonders locker zu nehmen, damit dieses Training möglichst aufbauend und nicht Kräfte zehrend wirken solle. 

Nun, da es endlich Frühling wird, möchte ich lieber keine Trainingspause einlegen müssen und nicht verpassen, wie nach dem harten Winter jeden Tag neue Frühlingsboten auftauchen - Schnee- und Märzenglöckchen in üppigen Polstern, leuchtendgelbe Krokusse und über den Feldern die ersten noch zurückhaltend jubilierenden Lerchen... 
Solche Entdeckungen geben mir Energie. Mehr noch als an Silvester hatte ich heute das Gefühl in ein neues (Lauf-)Jahr mit neuen Möglichkeiten zu starten. 

13.1 km lockerer Dauerlauf 5:38 Min./km / Puls 125
+/- 100 hm / 8° schön
Track http://connect.garmin.com/activity/281376781

Gestern
8.1 km unterwegs mit den lätti runners
3 x 10 Min. Kerzers-Lauf-Tempo hügelig
6:54 Min./km / Puls ca. 110
+/- 120 hm / 5° schön

Dienstag, 5. März 2013

4 x 1000 m bei T-Shirt-Wetter

Plötzlich ist es Frühling! Nur mit einem luftigen T-Shirt und 3/4-Laufhose bekleidet, fühlen sich meine Schritte beim Einlaufen gleich viel leichter an. Und plötzlich sehe ich den 1000 m Intervallen freudig entgegen, obwohl sich die verspannten Muskeln noch nicht ganz erholt haben.
Auf dem ersten Tempo-Abschnitt wage ich lange nicht auf die Garmin zu schauen. Mein Laufstil wirkt sehr verkrampft. Die Beine scheinen total eingerostet nach der langen Kälteperiode. Tatsächlich bin ich langsam unterwegs. 

Den zweiten 1000er laufe ich auf der selben Strecke retour - nun geht es ganz leicht abwärts - und die deutlich schnellere Zeit lässt sich doch sehen! Die restlichen 1000er gelingen noch etwas besser. Auf alle Fälle viel besser, als ich erwartet hätte!

4 x 1000 m 4:17 Min./km / Puls 153.7
1. 1000 m 4:28 / Puls 150 ("aufwärts")
2. 1000 m 4:11 / Puls 153 ("abwärts")
3. 1000 m 4:21 / Puls 156 ("aufwärts")
4. 1000 m 4:08 / Puls 156 ("abwärts")
in 12.1 km 5:24 Min./km / Puls 131
+/- 85 hm / 11° leicht bedeckt
Track http://connect.garmin.com/activity/280734893

Montag, 4. März 2013

100 km ?

Nein, ein 100 km Ultra-Lauf  ist nicht mein nächstes Ziel. Höchstens ein ferner Traum...
Doch jedesmal wenn ich joggend unterwegs bin, versuche ich mir auszumalen, ob ich in diesem Tempo fast einen halben Tag lang ununterbrochen rennen könnte? Irgendwann muss ich das ausprobieren!

Heute war ich froh, nach 8 Kilometern wieder zuhause zu sein. Das kurze Training hatte nur zum Zweck, die verspannten Muskeln zu lockern und mit dem Kilometer-Sammeln zu beginnen. Ich werde froh sein, wenn es mir gelingt, in 7 Tagen die geplanten 100 Trainings-Kilometer zu schaffen! Die Sonne und der Hauch von Frühlings-Wärme hat zwar sehr entspannend gewirkt. Vielleicht liegt nach viel Dehnen und Triggern morgen sogar ein Tempo-Training drin.

8.1 km Jogging 6:04 Min./km / Puls 119
+/- 60 hm / 4° schön
Track http://connect.garmin.com/activity/280288697

Sonntag, 3. März 2013

Anstrengender 30 km Longrun

Aus dem Bett mit nüchternem Magen direkt in die Laufschuhe zu steigen, fordert heute Riesen-Überwindung. Die Hochnebeldecke liegt unverrückbar schwer und grauer als grau über dem Seeland. Ein sanfter, aber frostig kalter Wind kriecht unter unsere Softshelljacken. Mein linkes Bein ist seit dem Schneetraining in Schweden hartnäckig verspannt und verwandelt sich bei dieser Kälte immer mehr in ein "Holzbein". Auf unserer Winterroute weichen wir den vereisten Feld- und Waldwegen aus. Wir nehmen stattdessen den Radweg Richtung Olten unter die Füsse und gelangen bis nach Zauggenried. 

Der Rückweg scheint uns beiden unendlich weit - noch steckt der Bremgarter Reusslauf in den Knochen. Und die Energiespeicher leeren sich bei dieser Kälte schnell. Dreimal müssen wir kurz anhalten, weil ich es nicht schaffe, in Bewegung mein Winforce-Gel mit den klammen Fingern aus dem Beutel am Trinkgurt zu klauben. Der Gedanke an die Lachssuppe, welche zuhause als Mittagessen bereit steht, zieht uns heimwärts und hilft uns, das Tempo zu halten. 
Und im letzten Waldstück sorgt ein Baum-Marder, der vor uns über die Strasse rennt, unter einem Holzstapel durchkriecht und gleich darauf rasant eine Tanne hochklettert für die Sensation auf unserem anstrengenden Longrun. Einen solchen flinken, kleinen Räuber hatten wir bei Tag noch gar nie zu Gesicht bekommen.

Langsam haben wir genug von der trüben Hochnebel-Kälte. Ich kann es kaum erwarten, bis die Winterklamotten im Schrank verschwinden können. Vor genau einem Jahr hatten wir beim Longrun T-Shirt-Frühlings-Wetter!!!

Heute
30.1 km Longrun 
5:38 Min./km 
Puls 140
+/- 235 hm 
-1° Hochnebel und leichte "Bise"
Track http://connect.garmin.com/activity/279613872

Samstag, 2. März 2013

Kältestarre

Wir waren fast den ganzen Tag im Keller. Aufräumen macht mehr Spass und geht schneller, als ich gedacht hatte. Nur - es ist kalt da unten - eiskalt! Und beim Joggen wurde uns auch kaum wärmer - brrr. Letztes Jahr um diese Zeit rannten wir in kurzen Hosen und T-Shirt durch die Gegend...

8.1 km Jogging 6:04 Min./km / Puls 119
+/- 50 hm / 1° Hochnebel und "Bise"
Track http://connect.garmin.com/activity/279290799

Freitag, 1. März 2013

Rechtzeitig wieder fit für's Lieblingstraining

Wenn es nicht "läuft" beim Laufen (wie z.B. beim diesjährigen Bremgarter Reusslauf), wünsche ich mir jeweils eine Zeitmaschine, um ein, zwei Wochen in die Zukunft zu reisen. Oft wird die Ursache für die verminderte Leistungsfähigkeit erst nach einiger Zeit deutlich.
Zuerst dachte ich, ich sei beim 11 km Lauf leicht erkältet oder vom umfangreichen Laufen mit den Icebugs müde gewesen. Im Laufe der Woche klagten jedoch alle Familienmitglieder über ein flaues Gefühl im Bauch samt Seitenstechen. So denke ich, dass ich letzten Samstag eine leichte "Bauch-Grippe" im Gepäck hatte. 
Auf jeden Fall ist die Energie jetzt wieder da. Nachdem ich heute den halben Keller ausgemistet hatte, "lief" unser Mitteltempo-Training am Abend trotz eisigem Wind sehr gut. Und ich habe das schöne Laufgefühl doppelt geschätzt! 

10 km Mitteltempo 47:55 Min. / 4:47.5 Min./km / Puls 149.5
(laut Andi's Garmin 47:32 Min. / 4:45 Min./km)
in 15.1 km 5:13 Min./km / Puls 141
+/- 115 hm / 0° Nordostwind ("Bise")11 km/h
Track http://connect.garmin.com/activity/278955174