Noch einmal galt es aus dem langsamen Tapering-Trott auszubrechen. In den Erholungstagen vor dem grossen Tag läuft man zwar viel weniger, reduziert aber nicht die Geschwindigkeit beim Tempo-Training. Dies soll bis zum Tag X ein Maximum an Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit bringen - "Wohlbefinden in der Anstrengung" ermöglichen.
Bei schönstem Sonnenschein liefen wir auf den flachsten Kilometern unseres Lauf-Reviers hin und her. Wir tasteten uns ein paar wenige Kilometer lang an das erträumte Wettkampf-Tempo heran. Ein Wohlgefühl stellte sich dabei noch nicht ein! Ob die Beine am Sonntag wirklich annähernd so schnell laufen wollen? Ich kann es mir immer noch nicht vorstellen...
Aber das muss ich auch nicht. Denn das ist das Faszinierende beim Marathon!
Man trainiert nie die ganze Wettkampfdistanz - und die geplante Geschwindigkeit nur in verdaubaren Happen. Und wenn alles stimmt, dann "fliesst" man am grossen Tag im Läuferstrom mit. Es gelingt, was noch tags zuvor unvorstellbar war - und ein paar Tage später wieder kaum fassbar sein wird. Man findet seinen Rhythmus und "es läuft" (zumindest auf den ersten 30 km) fast wie von selbst.
Ich hab ein bisschen Statistik gemacht und eben nachgezählt - bei 17 von bisher 22 Marathons (77 %) stellte sich dieses Flow-Gefühl ein - noch ein Grund, optimistisch zu sein.
Ich bin gespannt auf Nr. 23!
2 + 3 km Marathon-Tempo 4:38 Min./km / Puls 148.8
1. 2000 m - 4:35.4 Min./km / Puls 145.5
2. 3000 m - 4:39.7 Min./km / Puls 151.0
in 10.1 km 5:13 Min./km / Puls 135
+/- 55 hm / 13° sonnig
Track http://connect.garmin.com/activity/302074576
Dienstag, 23. April 2013
Montag, 22. April 2013
Countdown
Der Countdown läuft. Und im Alltag vergeht die Zeit im Zeitlupentempo. Energie sparend steige ich gemütlich mit den Wäschekörben die Treppe hoch. Ich nähe bedächtig. Den Rasenmäher lasse ich möglichst selber fahren. Und ich trabe wenige Kilometer so zurückhaltend, dass das Bremsen richtig mühsam ist.
Der anstehende Marathon ist immer präsent. Und im Gleichschritt mit der Vorfreude wächst der Respekt.
Ich hatte mich sehr auf diese weniger umfangreichen Trainings-Wochen gefreut. Optimale Regeneration vor der grossen Anstrengung versprechen diese. Die Zellen sollen an der Startlinie vollbepackt sein mit Energie, die strapazierten Muskelfasern frisch repariert.
Die Ruhe vor dem Sturm nutzt mein Körper gerne dazu, noch andere "Baustellen" zu errichten. Was sollen diese Waden-Krämpfe und der leichte Reizhusten??
Die letze Tapering-Woche ist wohl die Schwierigste in der ganzen Marathon-Vorbereitung!
6.1 km Jogging 6:00 Min./km / Puls 117
+/- 60 hm / 10° leicht bedeckt
Track http://connect.garmin.com/activity/301612520
Der anstehende Marathon ist immer präsent. Und im Gleichschritt mit der Vorfreude wächst der Respekt.
Ich hatte mich sehr auf diese weniger umfangreichen Trainings-Wochen gefreut. Optimale Regeneration vor der grossen Anstrengung versprechen diese. Die Zellen sollen an der Startlinie vollbepackt sein mit Energie, die strapazierten Muskelfasern frisch repariert.
Die Ruhe vor dem Sturm nutzt mein Körper gerne dazu, noch andere "Baustellen" zu errichten. Was sollen diese Waden-Krämpfe und der leichte Reizhusten??
Die letze Tapering-Woche ist wohl die Schwierigste in der ganzen Marathon-Vorbereitung!
6.1 km Jogging 6:00 Min./km / Puls 117
+/- 60 hm / 10° leicht bedeckt
Track http://connect.garmin.com/activity/301612520
Sonntag, 21. April 2013
Lockerer Longrun-Halbmarathon
Es ist grau, regnet nicht mehr, und der eisige Wind ist fast eingeschlafen. Bei unserem 21 km Training begegnen wir nicht vielen Menschen. So kurz vor dem GP kreuzen sich unsere Wege allerdings häufiger mit anderen Läufern - zwei kommen uns heute entgegen.
Wir sind meist alleine mit der Natur und geniessen es. Zwei Rehe schauen nur kurz vom äsen auf. Ein weiteres versteckt sich kaum drei Meter vom Weg entfernt, nur der weisse Spiegel guckt hinter einer Tanne hervor.
Der Lerchen-Chor hat noch mehr Mitglieder bekommen. Sie besingen den Frühling lautstark und unbeirrt trotz trüben Wetters. Ein dunkelbrauner Fuchs quert unseren Weg. Und wir sehen die ersten Mauersegler dieses Jahres. In wilden Kurven schiesst ein grosser Schwarm durch die Luft.
Als wir eine Bio-Pause einlegen entdecken wir ganz andere Tierchen!
Deutlich weniger flinke!
Schnecken, Schnecken, SCHNECKEN - unzählige Weinbergschnecken sind aus dem Winterschlaf erwacht und suchen sich ihren Weg unter einem Laubhaufen hervor.
Est Nomen Omen?
Nur nicht!
Doch ähnlich mühsam und langsam wie das Kriechen dieser Schnecken scheint uns unser vorwärts Kommen heute. Der allerletzte Longrun "läuft" auch nicht wie von selbst und stärkt das Selbstvertrauen kein bisschen.
Unsere Beine sind schwer und Andi 's Erkältung noch nicht definitv besiegt.
Auf dem Heimweg beschleunigen wir ein paar Mal kurz bis zum Marathon-Tempo. Es ist unvorstellbar in 7 Tagen 42 Kilometer so schnell rennen zu wollen!!!
Vor dem Training hatten wir doch bereits optimistische Pace-Berechnungen für den Düsseldorf Marathon erstellt...
Noch geben wir die Hoffnung und unsere Träume nicht auf. Es wäre schade für die über 900 oft anspruchsvollen, kalten, rutschigen, verregneten Trainings-km der letzten 11 Vorbereitungs-Wochen!
21.1 km lockerer Longrun
5:40 Min./km / Puls 125
+/- 135 hm / 7° bedeckt
Track http://connect.garmin.com/activity/300922888
Wir sind meist alleine mit der Natur und geniessen es. Zwei Rehe schauen nur kurz vom äsen auf. Ein weiteres versteckt sich kaum drei Meter vom Weg entfernt, nur der weisse Spiegel guckt hinter einer Tanne hervor.
Der Lerchen-Chor hat noch mehr Mitglieder bekommen. Sie besingen den Frühling lautstark und unbeirrt trotz trüben Wetters. Ein dunkelbrauner Fuchs quert unseren Weg. Und wir sehen die ersten Mauersegler dieses Jahres. In wilden Kurven schiesst ein grosser Schwarm durch die Luft.
Als wir eine Bio-Pause einlegen entdecken wir ganz andere Tierchen!
Deutlich weniger flinke!
Schnecken, Schnecken, SCHNECKEN - unzählige Weinbergschnecken sind aus dem Winterschlaf erwacht und suchen sich ihren Weg unter einem Laubhaufen hervor.
Est Nomen Omen?
Nur nicht!
Doch ähnlich mühsam und langsam wie das Kriechen dieser Schnecken scheint uns unser vorwärts Kommen heute. Der allerletzte Longrun "läuft" auch nicht wie von selbst und stärkt das Selbstvertrauen kein bisschen.
Unsere Beine sind schwer und Andi 's Erkältung noch nicht definitv besiegt.
Auf dem Heimweg beschleunigen wir ein paar Mal kurz bis zum Marathon-Tempo. Es ist unvorstellbar in 7 Tagen 42 Kilometer so schnell rennen zu wollen!!!
Vor dem Training hatten wir doch bereits optimistische Pace-Berechnungen für den Düsseldorf Marathon erstellt...
Noch geben wir die Hoffnung und unsere Träume nicht auf. Es wäre schade für die über 900 oft anspruchsvollen, kalten, rutschigen, verregneten Trainings-km der letzten 11 Vorbereitungs-Wochen!
21.1 km lockerer Longrun
5:40 Min./km / Puls 125
+/- 135 hm / 7° bedeckt
Track http://connect.garmin.com/activity/300922888
Samstag, 20. April 2013
Noch einmal Winter
Heute Morgen ist die Landschaft weiss. Ich ziehe die Decke noch einmal über den Kopf - schlafen wie ein Murmeltier im Winterschlaf ist so kurz vor einem Marathon sowieso ein gutes Konzept.
Im Gegensatz zu unserer Katze, die ihren Morgenspaziergang nach 10 Metern beendet, wagen wir uns gegen Mittag hinaus in den eisigen Wind, der uns Regentropfen und Schneeflocken um die Ohren wirbelt.
Andi ist wieder mit von der Partie. Seine Erkältung scheint abzuklingen. Das Laufgefühl ist nach 10 Stunden Schlaf erstaunlicherweise bei beiden besser, als wir uns im allgemeinen fühlen. Noch haben wir zum Glück eine Woche Zeit! Noch fünf Mal Schuhe schnüren, erst dann müssen wir bereit sein!
Die Langzeit Wetterprognose sieht schon mal viel versprechend aus - "mein" Wetter ist angekündigt - 8° und Nieselregen...
9.1 km lockerer Lauf 5:36 Min./km / Puls 119
+/- 65 hm / 3° Schnee-Regen und "Bise"
Track http://connect.garmin.com/activity/300364526
Im Gegensatz zu unserer Katze, die ihren Morgenspaziergang nach 10 Metern beendet, wagen wir uns gegen Mittag hinaus in den eisigen Wind, der uns Regentropfen und Schneeflocken um die Ohren wirbelt.
Andi ist wieder mit von der Partie. Seine Erkältung scheint abzuklingen. Das Laufgefühl ist nach 10 Stunden Schlaf erstaunlicherweise bei beiden besser, als wir uns im allgemeinen fühlen. Noch haben wir zum Glück eine Woche Zeit! Noch fünf Mal Schuhe schnüren, erst dann müssen wir bereit sein!
Die Langzeit Wetterprognose sieht schon mal viel versprechend aus - "mein" Wetter ist angekündigt - 8° und Nieselregen...
9.1 km lockerer Lauf 5:36 Min./km / Puls 119
+/- 65 hm / 3° Schnee-Regen und "Bise"
Track http://connect.garmin.com/activity/300364526
Donnerstag, 18. April 2013
Generalprobe - 3 x 5000 m Marathon-Tempo
Das letzte harte Training vor dem anstehenden Marathon ist geschafft. Schade nur, dass ich alleine laufen musste. Andi ist heute früh 5 km mit ca. 7:00 Min./km getrabt. Doch er ist noch nicht sicher, wohin sich seine Erkältung entwickelt.
Meine Schulter scheint sich endlich zu erholen! Der Physio hat gestern den "wunden Punkt" wortwörtlich haargenau getroffen. Die manuelle Triggerpunkt-Behandlung des sehr verspannten "Untergräten-Muskels" (liegt direkt auf dem Schulterblatt und setzt am Oberarmknochen an) war sehr schmerzhaft. So versuchte er es mit Dry needling. Dabei wird eine abenteuerlich lange Akupunktur-Nadel direkt in den Muskel und dort in den Triggerpunkt eingestochen. Idealerweise reagiert der betroffene Muskel mit einer starken Zuckung - und dies "löst" etwa so erlösend, wie wenn ein blockierter Wirbel mit einem "Knacken" mobilisiert wird (das tönt abenteuerlich, ist aber viel weniger schmerzhaft als das Ausmassieren der Triggerpunkte von Hand!).
Unterwegs bei meiner 1/3-Marathon Generalprobe habe ich immer noch leicht das Gefühl, nicht richtig durchatmen zu können - etwa so, wie wenn ich mit der einen Schulter in einem zu engen Kompressions-Shirt stecken würde. Aber dass der Schulterschmerz nachlässt, lässt mich positiv denken!
3 x 5000 m Marathon-Tempo Intervalle 4:42 Min./km / Puls 152 / +/- 60 hm
1. 5000 m / 23:11 Min. / 4:38 Min./km / Puls 150.4
2. 5000 m / 23:44 Min. / 4:45 Min./km / Puls 153.4 (hügelig)
3. 5000 m / 23:35 Min. / 4:43 Min./km / Puls 152.8
in 20.2 km / 5:00 Min./km / Puls 146
+/- 150 hm / 14° "heiss", sonnig, leichter Westwind
Track http://connect.garmin.com/activity/299600092
Meine Schulter scheint sich endlich zu erholen! Der Physio hat gestern den "wunden Punkt" wortwörtlich haargenau getroffen. Die manuelle Triggerpunkt-Behandlung des sehr verspannten "Untergräten-Muskels" (liegt direkt auf dem Schulterblatt und setzt am Oberarmknochen an) war sehr schmerzhaft. So versuchte er es mit Dry needling. Dabei wird eine abenteuerlich lange Akupunktur-Nadel direkt in den Muskel und dort in den Triggerpunkt eingestochen. Idealerweise reagiert der betroffene Muskel mit einer starken Zuckung - und dies "löst" etwa so erlösend, wie wenn ein blockierter Wirbel mit einem "Knacken" mobilisiert wird (das tönt abenteuerlich, ist aber viel weniger schmerzhaft als das Ausmassieren der Triggerpunkte von Hand!).
Unterwegs bei meiner 1/3-Marathon Generalprobe habe ich immer noch leicht das Gefühl, nicht richtig durchatmen zu können - etwa so, wie wenn ich mit der einen Schulter in einem zu engen Kompressions-Shirt stecken würde. Aber dass der Schulterschmerz nachlässt, lässt mich positiv denken!
3 x 5000 m Marathon-Tempo Intervalle 4:42 Min./km / Puls 152 / +/- 60 hm
1. 5000 m / 23:11 Min. / 4:38 Min./km / Puls 150.4
2. 5000 m / 23:44 Min. / 4:45 Min./km / Puls 153.4 (hügelig)
3. 5000 m / 23:35 Min. / 4:43 Min./km / Puls 152.8
in 20.2 km / 5:00 Min./km / Puls 146
+/- 150 hm / 14° "heiss", sonnig, leichter Westwind
Track http://connect.garmin.com/activity/299600092
Dienstag, 16. April 2013
Lockerer Lauf
Meine Gedanken, ja schon die Träume der letzten Nacht, kreisten heute um das schreckliche, unfassbare Geschehen in Boston. Es ist entsetzlich, dass ein Marathon Ziel einer solch entsetzlichen Tat werden konnte. Ein friedlicher Sportanlass, bei dem immer deutlich zu spüren ist, wie der Ausdauersport Menschen verschiedenster Nationalität und Herkunft verbinden kann. Der Gedanke an die Opfer und die Verletzten, die ihren Traum vom Laufen vielleicht nie mehr werden verwirklichen können, schmerzt unsagbar.
Da werden die eigenen "Probleme" gleich verschwindend klein und die Dankbarkeit überhaupt laufen zu können, unendlich.
12 km lockerer Lauf 5:40 Min./km / Puls 120
+/- 100 hm / 8° schön
Track http://connect.garmin.com/activity/298716247
Da werden die eigenen "Probleme" gleich verschwindend klein und die Dankbarkeit überhaupt laufen zu können, unendlich.
12 km lockerer Lauf 5:40 Min./km / Puls 120
+/- 100 hm / 8° schön
Track http://connect.garmin.com/activity/298716247
Montag, 15. April 2013
Der alte Mann
An meiner Laufstrecke wohnt ein alter Mann. Er ist im "Stöckli" (dem Altenteil) eines Bauernhauses zuhause. Wenn ich am Abend vorbeilaufe steht oft das Auto der "Spitex" (Hausbetreuungsdienst) auf dem Vorplatz.
Komme ich jedoch am Morgen zwischen acht und neun Uhr an seinem Heim vorbei, dann steht die Terrassentür weit offen. In der guten Stube sitzt der alte Mann auf seinem Hometrainer und radelt. Er radelt intensiv, atmet frische Luft und geniesst die Aussicht auf die Blumen in seinem Garten. Er trainiert konsequent und regelmässig. Er bleibt in Bewegung!
Ich freue mich jedesmal, wenn ich den alten Mann radeln sehe und winke ihm zu.
Heute hat mich diese Begegnung besonders berührt. Sie hat mich animiert, über mein Tun und Streben nachzudenken.
In der Vorbereitung auf einen Marathon hin werden die Trainings-Daten manchmal fast zu wichtig. Jedes unterwegs Sein wird zu einem Testläufchen. Stimmen Puls und Geschwindigkeit?
Schnell laufen ist faszinierend, macht Spass - doch es ist alles andere als selbstverständlich. Und nicht immer einfach so machbar!!! Alle Mosaiksteinchen müssen stimmen!
In dieser Marathon-Vorbereitung sitzen noch einige Mosaiksteinchen schief, ergeben kein perfektes Bild. Andi's Schnupfen ist leider kein Heuschnupfen und meine Schulter "spukt" immer mehr, stört mich heute schon beim Joggen...
Doch was solls! Wie wichtig sind die Zeiten, welche wir in Düsseldorf laufen werden wirklich???
Mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, bringt nur ungeliebte Pausen vom doch so geliebten unterwegs Sein und in Bewegung Bleiben! Andi hofft mit ein paar Extra-Ruhetagen seine Erkältung schnell los zu werden, und ich werde die folgenden Tapering-Läufe etwas gemächlicher angehen.
Denn wichtiger als schnelle Zeiten ist es mir, die feinen Nuancen im Wechsel der Jahreszeiten, die Ankunft der Zugvögel, das intensive draussen Sein nicht zu verpassen - regelmässig in Bewegung zu bleiben, überhaupt laufen zu können...
7.0 km Jogging 6:00 Min./km / Puls 114
+/- 65 hm / 7° schönstes Frühlingswetter
Track http://connect.garmin.com/activity/298279642
Komme ich jedoch am Morgen zwischen acht und neun Uhr an seinem Heim vorbei, dann steht die Terrassentür weit offen. In der guten Stube sitzt der alte Mann auf seinem Hometrainer und radelt. Er radelt intensiv, atmet frische Luft und geniesst die Aussicht auf die Blumen in seinem Garten. Er trainiert konsequent und regelmässig. Er bleibt in Bewegung!
Ich freue mich jedesmal, wenn ich den alten Mann radeln sehe und winke ihm zu.
Heute hat mich diese Begegnung besonders berührt. Sie hat mich animiert, über mein Tun und Streben nachzudenken.
In der Vorbereitung auf einen Marathon hin werden die Trainings-Daten manchmal fast zu wichtig. Jedes unterwegs Sein wird zu einem Testläufchen. Stimmen Puls und Geschwindigkeit?
Schnell laufen ist faszinierend, macht Spass - doch es ist alles andere als selbstverständlich. Und nicht immer einfach so machbar!!! Alle Mosaiksteinchen müssen stimmen!
In dieser Marathon-Vorbereitung sitzen noch einige Mosaiksteinchen schief, ergeben kein perfektes Bild. Andi's Schnupfen ist leider kein Heuschnupfen und meine Schulter "spukt" immer mehr, stört mich heute schon beim Joggen...
Doch was solls! Wie wichtig sind die Zeiten, welche wir in Düsseldorf laufen werden wirklich???
Mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, bringt nur ungeliebte Pausen vom doch so geliebten unterwegs Sein und in Bewegung Bleiben! Andi hofft mit ein paar Extra-Ruhetagen seine Erkältung schnell los zu werden, und ich werde die folgenden Tapering-Läufe etwas gemächlicher angehen.
Denn wichtiger als schnelle Zeiten ist es mir, die feinen Nuancen im Wechsel der Jahreszeiten, die Ankunft der Zugvögel, das intensive draussen Sein nicht zu verpassen - regelmässig in Bewegung zu bleiben, überhaupt laufen zu können...
7.0 km Jogging 6:00 Min./km / Puls 114
+/- 65 hm / 7° schönstes Frühlingswetter
Track http://connect.garmin.com/activity/298279642
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