Freitag, 26. September 2014

Longrun zum azurblauen Hafen

Der sanfte Wind, der in den Eukalyptusbäumen des Campingplatzes rauscht weckt uns. Die Wolken sind fast restlos verschwunden, der Himmel ist stahlblau, und das Thermometer zeigt nur 16° Grad an - Nordwindwetter - ideale Trainingsbedingungen!
Andi hat eine lange Biketour zu den Bergdörfern im Nordosten vor. Ob ich zum Abschluss der Ferienwoche einen langen Lauf wagen soll?


Den Sonnenaufgang haben wir verschlafen, doch die Morgensonne durchdringt die mit Macchia bewachsenen Hügel hinter der Kirche Madonna della Neve noch immer mit ihrem besonderen, goldenen Licht, während ich eine Runde um Lacona drehe, um das Laufgefühl zu testen.


Entsprechend des zeitintensiven Bike- und Laufprogrammes der letzten Tage fühle ich mich müde. An den Anstiegen klettert der Puls, doch meine auf Herz und Lunge gerichteten Antennen können keine Warnsignale mehr wahrnehmen. Ich biege in die kurvige Strasse zum Pinienkap ein und mache mich auf zum Longrun-Abenteuer.


Die Strecke ist immer wieder die selbe. Und doch ist das Erlebnis über das 60 Meter über dem Meeresspiegel liegende Capo Pini zu laufen jeden Tag anders - je nach Sonnenstand, Wind, Wellen und Wolken.  


Heute faszinieren die intensiv von der Sonne angestrahlten Nadelbäume, das tiefblaue Meer und die Fernsicht bis zur Insel Montecristo.



Nach der Hügelkuppe geht es mehrere Kilometer, bis die Strasse wieder Meereshöhe erreicht. Das Laufen müsste eigentlich leicht fallen. Auf vielen Feldern brennen jedoch Mottfeuer, welche beissende Rauchschwaden verursachen, der Gegenwind bremst, und der Werktagsverkehr trübt den Laufgenuss auf der Hauptstrasse die zum Hafen von Porto Azzurro führt (üblicherweise wagen wir uns nur sonntags auf diese Strecke).


Der letzte Kilometer bis zum azurblauen Hafen verläuft jedoch idyllisch über ein kleineres Kap, von dem es sich herrlich und mit schöner Aussicht auf das Hafenrund, das malerische Städtchen und die roten Berge hinunterrollen lässt.



Um bis zum Wendepunkt nicht noch einen weiteren Hügel hinan laufen zu müssen, drehe ich eine Zusatzschleife um das Hafenbecken.



Bei der Abzweigung zur Wallfahrtskirche Madonna di Monserrato, die sich im engen Tal zwischen den roten Gipfeln versteckt, habe ich 17 Kilometer auf dem Zähler und mache mich auf den Heimweg.


Die Sonne gewinnt schnell an Kraft, vor 20 Minuten lag die "Deborah" noch im Schatten, und nun habe ich den Wind im Rücken - da ist das Wasserspiel beim Dorfplatz eine willkommene Anlaufstelle. 


In der "Beach Bar" kaufe ich eine Flasche Wasser, und kaum bin ich wieder ein paar Schritte unterwegs, da holt mich Andi ein, und leistet mir auf den letzten 10 Kilometern Gesellschaft.



Vor Kilometer 24 bis 26, welche zurück aufs Pinienkap führen habe ich grössten Respekt. Ich nehme es gemütlich, und so lässt sich auch der letzte Anstieg gut bewältigen. Eine kurze Verschnaufpause darf oben sein.



Die Strecke hinunter zur Strandebene von Lacona ist nun fast geschenkt. Damit Andi nicht untätig auf dem Bike sitzen muss, übernimmt er für einmal die Rolle des Fotografen, und ich komme in den Genuss von ein paar weiteren Laufbildern.


Auf Wiedersehen Monte Capanne ...



... und duftender Pinienwald!



Der letzte flache Kilometer in Lacona ist mit Aussicht auf das Nachmittagsprogramm und den Ruhetag von morgen auch noch zu überstehen. Ich habe auf Elba schon mühsamere 30 Kilometer-Longruns erlebt - nun scheint der München Marathon wieder im Bereich des Möglichen zu liegen, und ich bin froh, mir nun eine ausgiebige Tapering-Phase gönnen zu können. 


30.2 km Longrun 5:36 Min./km / Puls 143
+/- ca. 300 hm / 16-24° schön, leicher N-Wind
Track http://connect.garmin.com/activity/599226413

Donnerstag, 25. September 2014

Auf und ab

Wenn schon nicht zu Fuss, so will das Pinienkap wenigstens per Bike erklommen werden. Gemütlich pedalend erreichen wir am Dienstag den immer wieder von neuem faszinierenden Aussichtspunkt und lassen die Morgenstimmung einen Moment auf uns wirken, bevor wir den Weg zum Bergdorf Capoliveri auf der bereits sichtbaren Halbinsel Calamita unter die Räder nehmen.



Der Nordwind treibt die feuchten Wolken davon, und die Fernsicht auf die roten Berge in Elbas Nordosten ist fantastisch.



Auf dem Hauptplatz des verwinkelten Dörfchens geniessen wir Caffè und Brioches zum Frühstück. Es ist herrlich, an der Wärme der Morgensonne die Beine auszustrecken und die lebensfroh und melodisch klingenden Gespräche der Einheimischen auf sich wirken zu lassen. 


Nach der Umrundung von Capoliveri, welche südwärts einen atemberaubenden Blick aufs Meer bietet, wählen wir die einsame Naturstrasse durch die Stein- und Kork-Eichenwälder am Hang des Monte Orello.
Das gemütliche Radeln auf der welligen Strecke fühlt sich viel besser an als das unterwegs Sein zu Fuss. Insgeheim bin ich froh, mich dazu durchgerungen zu haben, die Marathon-Pläne an den Nagel zu hängen.




Der Waldtunnel öffnet sich auf der Heimfahrt selten zur Seite, umso überwältigender ist es, als der Blick auf die Küste plötzlich frei wird und wir das Gewimmel im Hafen des Hauptortes Portoferraio beobachten können.



Wenig später geht es auf der steilen Passstrasse des Colle Reciso rasant auf die Halbinsel von Capo Stella zu und wieder zurück in die Bucht von Lacona.


Die ruhigen Ferien-Stunden scheinen langsam ihre Wirkung zu entfalten. Am Mittwoch Abend kribbelt es in den Füssen. Ermutigt durch den Zuspruch von Elke und Hugo will ich es noch einmal mit einem Lauf in lockererem Tempo versuchen und nehme mir das gut vier Kilometer entfernte Capo Pini als Wendepunkt vor.


Andi begleitet mich per Bike, da mir davor graust, bei schlechtem Körpergefühl alleine unterwegs zu sein.



Meine Bedenken sind allerdings unbegründet. Das Klima hat sich verändert, die Luft ist dank des Nordwindes deutlich trockener, und auf der über drei Kilometer sanft um 60 Höhenmeter ansteigenden Lieblings-Strecke spüre ich ein zaghaftes "Flow-Gefühl" aufkommen.  


Der noch sonnenwarme Pinienwald duftet betörend nach Harz, die untergehende Sonne zaubert Pastellfarben an den Himmel und lässt die Berge im Norden leuchten.




Auf dem Pinienkap angekommen zieht es mich weiter - hinunter zu den üppig grünen Oliven- und Weingärten von Norsi - und die Idee keimt auf, den Lauf von geplanten 10 Kilometern auf einen Halbmarathon auszudehnen.



Zurück am Ausgangspunkt wende ich und geniesse den Lauf übers Kap ein zweites Mal, ohne dass der Aufstieg diesmal schwieriger erscheinen würde.
Die Sonne ist längst untergegangen und die Nacht bricht herein, als ich den 21. Kilometer auf der Ebene von Lacona laufe. Ich bin sehr glücklich über den gelungenen Halbmarathon, sogar eine kleine Tempo-Steigerung fühlt sich gut an, und ich gebe den Projekt München-Marathon noch eine Chance.



Andi hat mich gestern bei meinem Training begeleitet, heute leiste ich ihm bei seiner Tour Gesellschaft, da diese mit Rücksicht auf das sich erholende Knie gemütlich ausfallen soll.


Wir wählen die kleinsten Gänge, um per Bike durch urwaldartige Talschlüsse und um Aussicht bietende Kurven auf den knapp 300 Meter hohen Monumento Pass zu "klettern". Die Strassenarbeiter sind dabei die Wegränder zu mähen, und es duftet verführerisch nach einem Mix von aromatischen Wildkräutern.



Heute soll es zum Kaffeetrinken zu den Bergdörfern Sant. Ilario und San Piero hoch über der Bucht von Marina di Campo gehen.


In den engen Gassen von La Pila begegnet uns der Wildhüter, der auf seinem Pickup mehrere Käfige mit Wildschweinen transportiert.


Über eine steile Serpentinenstrasse erreichen wir das in luftiger Höhe thronende Sant. Ilario.


Auf dem Fussballplatz grasen Schafe, und im Kern der verwinkelten Gassen, in denen es an allen Ecken üppig grünt und blüht, verbirgt sich eine hübsche Kirche.




Auch das zweite von Kastanienwald umgebene Bergdorf bietet interessante Ausblicke und malerische Gassen, doch angesichts der schwarzen Wolken, die sich am Bergrücken stauen und der Gewitterwolke, die über "unserer" Bucht rasant in den Himmel wächst, treten wir schnell den Heimweg an.




Wir schaffen die zweite Fahrt über den Monumentopass bevor das Gewitter losbricht, das die Badegäste zum fluchtartigen Verlassen des Strandes treibt.




30.4 km gemütliche Biketour 14.7 km/h / Puls 116
+/- 730 hm / 17° gewittrig, sanfter O-Wind
Track http://connect.garmin.com/activity/598523348

Mittwoch
21.4 km Longrun 5:27 Min./km / Puls 138
+/- 155 hm / 18° leicht bewölkt, sanfter O-Wind
Track http://connect.garmin.com/activity/598109694

Dienstag
26.1 km gemütliche Biketour 15.7 km/h / Puls 109
+/- 435 hm / 18° schön, zügiger NNO-Wind

Track http://connect.garmin.com/activity/597276226 

Montag, 22. September 2014

Doch nicht "mit links"

Wenn ich mich auch im Alltag wieder kerngesund fühle, so lässt sich die Erholung von der Lungenentzündung und der Wiedereinstieg ins Training doch nicht so leicht unter einen Hut bringen, wie ich noch letzte Woche erwartet hatte.

Am Samstag kam ich erst gegen Mittag zum Laufen, die Sonne stand schon hoch am Himmel und die Wärme liess den Puls so rasch klettern, dass ich es beim lockeren Absolvieren der geplanten Distanz bewenden liess.


Ich hoffte der zweite Teil unserer Herbstferien, den wir zusammen mit unserem Jüngsten wie gewohnt auf der Insel Elba verbringen, würde mich wieder gut und sicher im Training Fuss fassen lassen.



Die letzten feuchten Wolken-Ausläufer eines Scirocco-Südwind-Unwetters stauten sich gestern Abend über der Insel und bescherten uns einen zauberhaften, farbenfrohen Sonnenuntergang. 


Heute morgen war es bedeckt. Ich freute mich, mein Training im "Schatten" unterbringen zu können. Beim Einlaufen fühlte ich mich energiegeladen, und der Puls schien ruhig genug, um für den 14 Kilometer-Block ein Tempo von ungefähr 5:15 Min./km wählen zu können. 

Um Höhenmeter möglichst zu vermeiden, verkniff ich mir einen Ausflug zum nahen Aussichtspunkt auf dem Pinienkap und lief auf der annähernd flachen Strasse hinter dem Strand und den Campingplätzen von Lacona hin und her. 
Der harzige Duft der Pinien begleitete mich auch auf der Ebene, ich streifte reifen Fenchel-Dolden, rosa blühendem Oleander und taunassem, hochgewachsenem Bambus entlang und die feuchten, tief hängenden Wolken wurden nun von der Morgensonne rosa beleuchtet.

Die bereits zur frühen Stunde tropisch scheinende Wärme forderte nach der Hälfte des Trainings aber ihren Tribut. Meine Beine wurden schwer und immer schwerer und machten mir deutlich, dass ich noch über keinerlei Reserven verfüge ...


Nach diesem Lauf glaube ich, dass es wenig Sinn macht, an der Marathon-Teilnahme festzuhalten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es mit vier bis fünf weiteren längeren Läufen gelingen wird, wieder so gut in Form zu kommen, dass ich einen Marathon problemlos und ohne Energiekrise werde durchstehen können. Ich habe zu grossen Respekt die Gesundheit zu gefährden.

Im Nachhinein betrachtet hätte ich heute Morgen Andi besser auf einer lockeren Bike-Tour begleitet. Sein Knie scheint sich ohne Lauftraining gut zu erholen.
Auf höhenmeterreiche Wandertouren müssen wir dieses Jahr trotzdem verzichten. Gemütliches Spazieren ist aber möglich, und der Ausflug zur Wallfahrtskirche Madonna del Monte samt dem Brunnen aus dem seit dem 17. Jahrhundert "das reinste Wasser" des höchsten Inselbergs sprudeln soll, hat Tradition.






Seit 16 Jahren waren wir jedes Jahr hier zu Besuch, und doch finden wir diesmal einen neuen Weg zurück zum Bergdorf Marciana Alta ... 



... und auch in der seit 1951 selbständigen Nachbargemeinde Marciana Marina finden wir unten am Meer uns noch unbekannte Gassen.



14 km Mitteltempo 5:11.5 Min./km / Puls 152.9
in 18.5 km 5:18 Min./km / Puls 149
+/- 45 hm / 21° tropisch feuchtheiss, bedeckt
Track http://connect.garmin.com/activity/596545389

Samstag
16.3 km lockerer Lauf 5:38 Min./km / Puls 141
+/- 115 hm / 22° schön, schwülwarm, leichter SW-Wind
Track http://connect.garmin.com/activity/594536137

Donnerstag, 18. September 2014

Wohlfühltempo

Zum Wiedereinstieg ins Marathon-Training (nun ohne Zeitvorgabe) nehme ich mir ein Lauftempo zwischen locker und mittel vor. Und ich bin positiv überrascht, wie gut sich die Beine noch an die Mitteltempo-Einheiten der ersten vier Aufbauwochen vor der Lungenentzündung erinnern. Ich muss sie kräftig im Zaum halten um nicht in den gewohnten Trott zu fallen und gleite doch schneller durch die Landschaft, als ich mir eigentlich vorgenommen hatte.

Meine Gedanken hüpfen hierhin und dorthin, die Kilometer verfliegen wie von selbst, und ich lasse es laufen, so lange der Puls nicht höher als 75-80% der maximalen Herzfrequenz klettert. Ja, so macht das Trainieren Spass, und ich finde ein angenehmes Wohlfühltempo, obwohl die feuchte Nachmittagshitze von über 24° beim zweiten Notfall-Plan-Training den Kreislauf etwas mehr fordert. 

Die Vorfreude auf den München Marathon ist dennoch getrübt. Hugo kann einer Erkältung wegen seine Vorbereitung ebenfalls nicht ungestört absolvieren, und Andi muss gar ganz auf den Start verzichten.
Trotz Laufstil-Optimierung und Trainingsreduktion wurde er seine Kniebeschwerden nicht ganz los, und eine MRI-Intersuchung brachte am Montag nun verschiedene Überlastungs-Zeichen zum Vorschein. Ein Knochenödem sticht besonders ins Auge. Vorerst ist eine Laufpause samt Entzündungshemmer-Kur angesagt. Darauf wird ein behutsamer Wiederaufbau mit grossem Gewicht auf Alternativ-Training folgen. 


Damit wir unser Sporttreiben weiterhin als gemeinsames Projekt verfolgen können, wird wohl auch für mich ein Umdenken nötig und zudem sinnvoll sein.
Nach dem Gespräch mit dem Arzt stehen vorerst grosse "wie-weiter-???" im Raum. Andi ist keine "Wasserratte" und Fitness-Studios sagen uns nicht zu. Das Lauftraining ist für uns ganz eng mit dem Erleben der Natur verknüpft ...
Am selben Tag landet das schwedische Runners im Briefkasten, und als ich es aufschlage, leuchtet mir das Inserat von ElliptiGO entgegen - dem Bike zum Joggen, über das ich in der deutschen Ausgabe schon eine Reportage gelesen hatte.

Andi ist begeistert von diesem "Wink mit dem Zaunpfahl". Er nimmt mit dem Berner Vertreter dieses Gerätes Kontakt auf, und dieser kommt noch am selben Abend vorbei, damit wir uns das Jogging-Bike anschauen und probefahren können.
Stellt sich der Profi auf die Pedalen des Crosstrainers in Riesen-Trottinett-Gestalt, sieht das ganz locker und leicht aus. Das Aufsteigen und Loslegen ist tatsächlich nicht schwierig. Doch zuerst fahren wir etwas wackelig unser Strässchen hin un her. Bis es gelinge, die elliptische Bewegung in schönem Fluss zu vollführen, dauere es nur etwa 10 Minuten, verspricht der Vertreter. Damit wir uns davon überzeugen können und da der Abend so schön sei, überlässt er uns das Test-Gefährt spontan für einen Tag und heisst uns eine Tour zu unternehmen. 


Wir lassen uns nicht zweimal bitten. Ich schwinge mich aufs Bike, und Andi legt mit dem Crosstrainer auf Rädern los. Tatsächlich hat er den Laufrhythmus auf dem eigenartigen Gefährt rasch gefunden. So schnell, dass ich per Bike kaum folgen kann, flitzt Andi durch die Gegend und geniesst die Aussicht aus luftiger Höhe (knapp einen Meter höher als beim Biken und 30-40 cm höher als beim Laufen!).

Nach fünf Kilometern tauschen wir die fahrbaren Untersätze. Tatsächlich hat man die Bewegung schnell im Griff. Das Gefährt lässt sich sicher lenken, und die Beine arbeiten mindestens so angestrengt wie bei einem Lauftraining, müssen aber keinerlei Schläge einstecken. Aufwärts ist trotz 8-Gang-Schaltung einiges an Krafteinsatz nötig, dank Leerlauf kann man beim Runterfahren aber auch mal Pause machen! Erreicht man im Flachen ohne grosse Mühe um die 20 Stundenkilometer, rast man bergab locker mit 30-40 km/h. Welch ein Fahrgefühl! Das Gerät macht einen Riesenspass, und nun überlegen wir uns ernsthaft statt in Fitnesscenter-Abos und in Hallenbad-Eintritte zu investieren, ein solches anzuschaffen. Schlafen wir mal eine Nacht darüber ...


10 km Erlebnis-Marathon-Tempo 52:03 Min. / 5:12 Min./km / Puls 147
in 14.1 km 5:24 Min./km / Puls 143
24° schwülwarm, schön
Track http://connect.garmin.com/activity/593362483

9.9 km Bike / ElliptiGO 20.2 km/h
23° schön
Track http://connect.garmin.com/activity/593492142

Gestern
7.9 km unterwegs mit den lätti runners ca. 6:20 Min./km / Puls ?
darin Pyramide 1 - 3 - 5 - 3 - 1 - 3 - 5 Min. HM- bis 10km-Tempo
Track fehlt - Garmin Akku leer

Dienstag
8 km Erlebnis-Marathon-Tempo 5:19 Min./km / Puls 144
in 12.1 km 5:27 Min./km / Puls 140

+/- 95 hm / 17° schön, sanfter Wind
Track http://connect.garmin.com/activity/591832078

Montag, 15. September 2014

Endlich ohne Antibiotika

Nach zwei Wochen mit starken Medikamenten laufe ich seit gestern ohne "Chemie-Krücken". Die Luft fliesst wieder frei bis in den hintersten Lungen-Winkel und ich fühle mich gesund. Doch es ist mir bewusst, dass das Immunsystem wohl ebenso lange wie ich krank war bzw. Antibiotika schlucken musste mit der "Aufräum- und Reparatur-Arbeit" beschäftigt bleiben wird. Die Lust zu Laufen ist gross, doch ich wage mich nur intensiv in mich hineinhorchend und vorsichtig trabend auf die Piste.



Während ich zurück zuhause auf vertrauten Pfaden unterwegs bin, mache ich mir Gedanken, wie es nun weitergehen könnte. Vier Wochen sind es noch bis zum München Marathon. Diese Zeit würde für eine Vorbereitung mit dem einfachsten "Notfall-Plan" reichen. Morgen könnte ich mit 8 km im Marathon-Tempo einsteigen - für einen 4-Stunden-Erlebnis-Marathon würde die Pace meiner lockeren Dauerläufe genügen ... 
Zwei Tage später stünden 10 km auf dem Plan und alle weiteren zwei Tage zwei Kilometer mehr, bis ich eine Woche vor dem Marathon in der Lage wäre 24 Kilometer zu laufen ...
Das tönt machbar, und ich glaube, ich werde diesen Weg gehen, sofern mein Körper mitmacht.

8.1 km lockerer Lauf + 3 Steigerungen 5:46 Min./km / Puls 128
+/- 65 hm / 17° schön, leichter NO-Wind
Track http://connect.garmin.com/activity/591183126

Gestern
11.1 km lockerer Lauf 5:46 Min./km / Puls 139
+/- 90 hm / 18° schön, leichter ONO-Wind
Track http://connect.garmin.com/activity/590244663