Samstag, 27. April 2013

Streckenbesichtigung in Düsseldorf

Es ist überwältigend - nach einem kurzen Flug sind wir plötzlich mittendrin in Düsseldorf. Wir scheinen die Stadt, auf deren Marathon wir 11 Wochen hingearbeitet hatten, schon ziemlich gut zu kennen!



Gespannt halten wir beim Stadtbummeln Ausschau nach der "blue line" und der Marathon-Infrastruktur. Auf der Rheinuferpromenade werden wir morgen ins Ziel laufen.



Das "pièce de résistance", die Oberkasseler Brücke interessiert uns besonders. Ihr begegnen wir auf dem Weg zur Startnummern Ausgabe. Sie sieht nicht so hoch aus wie erwartet! Der eisige Wind wird uns morgen wohl mehr beschäftigen, als ein paar Höhenmeter...



In der Rheinterrasse schlendern wir durch die bunte, gut bestückte Marathon-Messe, und geniessen die Aussicht auf den grössten Strom Westeuropas, ohne an die Ohren zu frieren. 



Die Natur ist in Düsseldorf immer ganz nah. Eine riesige Schafherde hätten wir mitten in der Stadt nicht erwartet. 

Für's letzte Jogging vor dem Marathon wählen wir den Strecken-Abschnitt über die Oberkasseler Brücke. Diese wirkt auch beim Rennen nicht so steil wie befürchtet.







Und wieder begegnen uns flinke Tierchen. Im Hofgarten verschwinden Wildkaninchen in ihren Bauen, als wir vorbeikommen.

Am Nachmittag machen wir uns auf zum Rheinturm. Aus luftiger Höhe wollen wir uns einen noch besseren Überblick über die Stadt verschaffen.

Wir schlendern die Königsallee - von den Düsseldorfern kurz "die Kö" genannt - hinab, und gönnen uns an dieser Prachtstrasse etwas Musse. Morgen werden wir hier km 40 und 41 zurücklegen und wahrscheinlich keine Augen mehr haben für die pompösen Fassaden, die unzähligen und teuern Modegeschäfte am platanenbestandenen Wassergraben mit den geschwungenen Brücken.







Häufig treffen wir auf Ausläufer der Düssel, des 40 km langen Flüsschens, welches der Stadt den Namen gegeben hat. Stundenlang könnte man den vielen Wasservöglen zuschauen! Am Ufer brütet gar eine Graugans.





Auf der Rheinuferpromenade laufen die Vorbereitungen auf den Marathon auf Hochtouren.




Auf 170 m Höhe wird uns in der Aussichtsebene des Rheinturms schwindlig. 
Erstens vermitteln die sehr schrägen Scheiben das Gefühl, man stünde mit einem Fuss über dem Abgrund. 
Und zweitens erscheint unser Vorhaben von morgen einfach gigantisch. Nach Norden werden wir bis zur Messe laufen. Darauf eine Schlaufe hinüber und durch Oberkassel auf der Westseite des Rheins absolvieren. Schliesslich ein "Kleeblatt" in den Osten der Stadt und ein weiteres runter zum Hafen und zum Fernmeldeturm - von dem wir nun auf den Zieleinlauf runter gucken - bewältigen müssen!!!





In der Altstadt finden wir ein Restaurant mit traditioneller italienischer Küche und versorgen uns mit dem nötigen Treibstoff für den grossen Tag.




Ein letzter Blick auf den Rhein muss sein, bevor wir unseren pflastermüden Füssen nach bestimmt über 10 Bummel-Kilometern endlich die bitter nötige Ruhe vor dem Sturm gönnen.

3.5 km Jogging + 3 Steigerungen 5:50 Min./km / Puls 123
+/- 50 hm / 7° leicht sonnig, eiskalter Wind
Track http://connect.garmin.com/activity/303807149

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